DIY: Ei + Brushpen = Oster-Deko

Liebe Leute, gute Nachrichten: Dieses Jahr haben wir endlich mal wieder eine neue und hübsche Osterdeko!
Während in den letzten Jahren nur ein paar vereinzelte Häschen- & Eierfiguren den Weg in unsere 4 Wände gefunden haben, gibt’s dieses Jahr auch mal wieder einen Oster-Strauß. Und so sieht er aus:

papierflakes_diy_ostern_01

Nachdem der Entschluss bei mir gefallen war, dieses Jahr mal wieder einen klassischen Strauß aus Weidenkätzchen aufzustellen, folgte schnell die ernüchternde Erkenntnis: ich habe zwar jede Menge Weihnachtsbaumschmuck, aber nix für einen Osterstrauch. Alle meine Oster-Basteleien aus der Kindheit hängen an Mama’s Strauß zuhause.

Wie Ihr unschwer meinen Instagram-Fotos entnehmen könnt/konntet, bin ich seit Anfang des Jahres total dem Handlettering verfallen. Grund sind die fabelhaften Brushpens von Tombow, die einfach super zum Üben sind, und die großartige Frau Hölle, Meisterin von Pinseln & Stiften und noch dazu eine riesige Inspiration.

papierflakes_diy_ostern_02

Seit Januar kaufe ich also ständig neue Stifte, neue Papiere in verschiedenen Formaten, probiere Techniken aus und beschreibe so ziemlich alles was mir in die Finger fällt. Denn das Motto hier lautet üben, üben, üben. Ganz nebenbei ist es auch enorm entspannend abends die Pinselstifte zu schwingen. Denn den ganzen Stress des Tages muss man erst mal ablegen und tief durchatmen um mit einer Pinselspitze einen feinen Aufschwung hinzukriegen. Das gelingt dementsprechend auch mal mehr und weniger gut. Aber ich bin ja noch am Lernen, daher verzeih ich mir mal großzügig den ein oder anderen Schmierer oder Wackler, frei nach dem Motto ‚be kind to yourself‘.

papierflakes_diy_ostern_03

Jehnfallz, da stand ich nun, mit Weidenkätzchen, einem kleinen rosa Häschen zum Aufhängen (grade neu erstanden) und ner Menge… Leere. Eier mussten her! Und lustige Sprüche! Kurzes Brainstorming und zum Verfeinern nochmal schnell Pinterest durchstöbern. Der Rest, Stifte und ein ruhiges Händchen waren ja schon vorhanden. Und los konnt’s gehen.

papierflakes_diy_ostern_04Meine Eier sind aus Kunststoff mit einer aufgerauten Oberfläche, so dass sie sich glücklicherweise wie Papier beschriften ließen. Ich hab sie bei Thalia in 12er Pack ergattert. Am liebsten hätte ich die Eier mit den Pentel Brushpens beschriftet, da sie eine feinere Spitze haben als die Tombows. Aber die sind leider auf der leicht rauhen Oberfläche ziemlich verlaufen. Naja, jedenfalls zu viel für meinen inneren Perfektionismus. Daher hab ich es doch mit den Tombows durchgezogen, dafür aber in halbem Tempo mit doppelter Konzentration. Aber siehe da, es hat wunderbar geklappt, obwohl ich die Eier freischwebend in der Hand beschriftet habe.

papierflakes_diy_ostern_05 papierflakes_diy_ostern_06

Wenn ich es jetzt auch noch schaffe endlich mal wieder Eier selbst zu färben, bin ich happy! Ostern kann kommen! Bring it on, Hasi!

papierflakes_diy_ostern_07 papierflakes_diy_ostern_08 papierflakes_diy_ostern_09

In diesem Sinne: Keep calm and Easter on! Ich wünsch Euch Frohe Ostern und ein paar schöne Stunden mit Euren Lieben!

Eure Nicole

long story short #4 – Wo geht’s denn hier zum Glück? von Maike van den Boom

papierflakes-long-story-short-Wo-gehts-denn-hier-zum-Glück-

Wusstet Ihr, dass es von der OECD einen Bericht mit dem Namen „How’s Life?“ gibt, in dem unter anderem die Lebenszufriedenheit der Bewohner der 34 Mitgliedsstaaten verglichen wird? Und jetzt wo Ihr’s wisst, könnt Ihr Euch vorstellen, dass Deutschland bei dieser Auflistung nicht sonderlich gut bei weg kommt? Wahnsinnig überrascht hat mich diese Erkenntnis nicht, wahrscheinlich auch nicht Maike van den Boom. Aber sie fragte sich nach der Lektüre des Berichts, wie kriegen wir es nur immer wieder hin im hinteren Bereich zu landen? Und warum genau sind die Menschen in anderen Ländern glücklicher? Liegt es an der Mentalität, an den Lebensumständen, an der Einstellung? Frau van den Boom hat nicht lang gefackelt und sich gesagt, fahr ich doch mal hin und frage nach. Aus all den Antworten, die sie (fast) rund um die Welt gesammelt hat, ist dieses Buch entstanden. Und es macht wirklich Freude, soviel kann ich schon mal verraten!

…wenn die Arbeit getan ist, rausgehen und feiern, was das Zeug hält. Wenn es Zeit ist, zu feiern, ist es Zeit, zu feiern! (…) Letztendlich hast Du nur ein Leben.

Panama, Island, Schweiz, Finnland, Dänemark, Schweden, Australien, Luxemburg, Mexiko, Norwegen, Kolumbien, Costa Rica und Kanada sind namentlich die 13 Länder in die uns das Buch mitnimmt, und deren zufriedene Bewohner das Geheimnis Ihres persönlichen Glückes für uns lüften. Dabei wird in jedem Kapitel ein anderer Aspekt des Glücks und der Zufriedenheit mit dem Leben und sich selbst beschrieben, die sich, trotz der großen Verschiedenheiten der Länder, doch oft gewaltig ähneln.
Außerdem nimmt uns die Autorin auch mit auf ihre eigene Reise, in kleinen Zwischenkapiteln erzählt sie uns Eindrücke und Erlebnisse, die in jedem Land einzigartig sind und die Mentalität der Menschen durchblitzen lassen.

Konzentriere Dich auf das, was du hast, nicht auf das, was du nicht hast. (…) Es ist genug. Das reicht zum Glücklichsein.

Oh ja, diese Aussage kommt mir wie gerufen, siehe auch den letzten Blogeintrag. Manchmal ist das Glück eben auch eine Frage des Erwartungsmanagements.
Da das Buch aus vielen Fragen und Antworten entstanden ist, ist es gleichzeitig auch eine wundervolle Sammlung von schlauen Zitaten über das Glück, was es bedeuten und wie man es erreichen kann. Ich finde, so kann jeder für sich selbst einen Bezug herstellen und etwas Erkenntnis für sein eigenes kleines Glück herausziehen.
Praktisch ist Maike van den Boom mit Ihrer Kamera herumgezogen und hat die Interviews, die sie mit den Menschen geführt hat gefilmt. Liebend gerne wäre ich dazu bereit, mir die Reise auch als abendfüllende Dokumentation anzusehen. Bisher nehme ich allerdings hiermit vorlieb:

Und trotz dieser Entstehungsgeschichte ist das Buch weit mehr als nur eine Ansammlung von Antworten. Wir bekommen hier einmal Glücksforschung von alltäglich bis wissenschaftlich auf dem Silbertablett serviert, schön in appetitliche Häppchen geschnitten, die uns selbst ein Stückchen glücklicher machen. So soll das sein!

Wer gerne mal ein Sachbuch in die Hand nimmt, und vielleicht auch schon mal generell ein paar Gedanken in das Thema glücklich sein investiert hat, der wird seinen Spaß mit diesem Buch haben. Ich fand es toll und freute mich jeden Abend ein bisschen weiter im Glücksgefühl stöbern zu können!

Wir brauchen nicht alles, nur eine gute Zeit mit denen, die wir lieben. Wir wissen nie, wann unsere Zeit vorüber sein wird. Lasst uns die kleinen Momente genießen und sammeln. Nicht wahr?

#Schreibzeit – Bloggen und Alltag

papierflakes-schreibzeit-bloggen-und-alltag

Ihr kennt doch Bine vom Blog was eigenes. Bei ihr gibt es jeden Monat eine #Schreibzeit, d.h. jeden Monat ein neues Thema zum Gedanken drüber machen und teilen. Diesen Monat geht’s um Bloggen und Alltag. Ein Thema was vor allem mich betrifft, denn ich hadere oft damit. Ich kann hier leider (noch) keine tollen Tipps präsentieren, sondern erhoffe mir eher Denkanstöße für mich selbst. Aber trotzdem hatte ich beim Lesen der bisherigen Beiträge gerade das Bedürfnis meine Situation auch schreibenderweise zu reflektieren. Und weil ich gerade den Gedankenaustausch beim Bloggen so toll finde, gibts heute auch mal meinen ehrlichen Senf zu dem Thema.

Ich blogge. Immer noch so mehr oder weniger. Was auf deutsch bedeutet, immer noch nicht so oft, wie ich eigentlich gerne wollen würde möchte. Und in die Situation mir die Frage zu stellen „Wie machst Du das alles?“ komme ich gar nicht so häufig. Normalerweise frage ich mich eher andersherum: Wie machen die das alles? Besonders dann, wenn ich auf meinen Lieblingsblogs lese und mal wieder völlig hin und weg bin vor Freude über die schönen Artikel. Und noch besonderer dann, wenn sich die Beiträge um Themen handeln, die auch auf meiner eigenen To-Do-Liste stehen, und die mal wieder hintenüber gekippt sind, weil andere Dinge letztendlich doch Vorrang hatten/haben mussten. Ich weiß ja, dass ich immer zu perfektionistisch bin, selbst die höchsten Ansprüche an mich habe und mal nen Gang runterschalten sollte. Und ich weiß, ich sollte mich als Anfängerin nicht mit anderen, die das schon jahrelang machen und viel mehr Erfahrung mit dem Bloggen haben, vergleichen. Aber trotzdem passiert es mir leider viel zu oft, dass ich mich anstatt mich darüber zu freuen was ich schon verbloggt habe, mehr auf die Ideen konzentriere, die noch Schlange stehen. Und die Schlange wird immer länger. Es ist fast so, als hätten meine Ideen noch nicht den richtigen Ausgang gefunden, sondern drängeln sich, immer panischer werdend, im brennenden Gebäude rum.

Ich habe keine festen Zeiten an denen ich blogge und manchmal habe ich das Gefühl, dass vielleicht genau das Teil meines Problems ist. Ich arbeite Vollzeit, allerdings in Schichtarbeit, so dass es für mich keinen festen Tagesablauf gibt, sondern es schon mal vorkommen kann, dass ich jeden Tag der Woche zu einer anderen Stunde nach Hause komme. Manchmal verlasse ich aber auch erst um 14 Uhr das Haus. Davor widme ich mich meistens dem Haushalt und allem was drumherum anfällt. Zu dieser Tageszeit habe ich meistens nicht genügend Ruhe zum Bloggen. Kochen, backen, basteln geht vielleicht noch einigermaßen, aber in Ruhe den Hintern auf den Stuhl packen und die Gedanken sortieren, gelingt mir nicht so richtig, wenn ich mit dem Kopf schon wieder zwei Stunden später bei den Themen meiner Arbeit bin. An solchen Tagen geht dann auch nach der Arbeit einfach nichts mehr. Am liebsten blogge ich an meinen freien Tagen. Es fällt mir leicht mich zu konzentrieren und die Ideen sprudeln.

Ich bin aber leider auch Meisterin darin, Blogbeiträge zu beginnen und nie zu Ende zu bringen. Ich arbeite daran, und es ist schon besser geworden, aber manche Ideen schaffen es einfach immer noch nicht bis zu Euch da draußen. Manchmal sorgt das dafür, dass ich mich ganz schön doof fühle, weil es mir so schwer fällt meinen eigenen Plan zu Ende zu bringen. Das ist sogar mehr als doof, denn erstens will ich bloggen, weil es mir Spaß macht. Und mich doof fühlen, gehört jetzt nicht grade zu meinen Favoriten unter den Gefühlen. Und zweitens weiß ich, gebe ich mich diesem Gefühl hin, dann wird der Beitrag niemals fertig werden. D.h. ich bin wahrscheinlich selbst diejenige, die den Notausgang für meine Ideen versperrt und sollte einfach mal einen Schritt beiseite treten.

Ich habe auch schon versucht mir einen Plan zu machen, klaro. Leider fühle ich mich davon dann so richtig unter Druck gesetzt. Denn ich tendiere grundsätzlich dazu mir mehr vorzunehmen als ich schaffen kann. Ich habe seeehr lange To-Do-Listen, die ich am liebsten in kurzer Zeit erledigen möchte. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich gerne ALLES hätte und zwar JETZT sofort? Von Vornherein ein Himmelfahrtskommando. Das führt unweigerlich dazu, dass ich zwar einige Dinge erledigt bekomme, aber nie alle und daher weniger mit dem Jupdiduh-kuck-mal-was-ich-heute-alles-geschafft-habe!-Gefühl, sondern stattdessen oft mit dem Ohje-noch-so-viel-zu-tun-Gefühl ins Bett gehe. Ja, der Gatte ermahnt mich regelmäßig mir nicht so viel vorzunehmen und ich ignoriere ihn regelmäßig.

So, jetzt wo wir das geklärt haben, muss ich ja nur noch einen Gang zurückschalten, einen Schritt beiseite und zwei zurück treten und es fluppt wieder! :)

via http://www.danielleburkleo.com[/caption%5D

Weber Grillakademie – 5 Dinge, die ich übers Grillen gelernt habe

Grillkurs_1

Vor einigen Wochen habe ich meinen ersten Kochkurs besucht!
Ich bilde mir ja gerne ein, dass ich eigentlich ganz gut kochen kann, daher bin ich bisher nicht so richtig auf die Idee gekommen, mir von einem Profi zeigen zu lassen, wie man eine warme Mahlzeit auf den Tisch bekommt. Unerwarteterweise durfte ich aber feststellen, dass ich Gruppenkochen mit Lernen total toll finde! Wenn ich so drüber nachdenke, sollte es mich eigentlich nicht wirklich überraschen, denn ich sauge Kochsendungen in mich auf wie Garfield Lasagne. Ich finde es klasse zu sehen, wie die Profis Paprika aufschneiden oder welche Tricks es beim Anbraten von Fisch gibt.

Mein erster Kochkurs war also ein Grillkurs. Und das kam so: Wir hatten die letzten 5 Jahre weder Garten, noch Balkon und so schlichtweg nicht die Möglichkeit zu Grillen. Jetzt haben wir endlich wieder einen Balkon und vor meinem inneren Auge sehe ich bereits viele grillduftgeschwängerte glückliche Sommerabende in unserem Freiluftwohnzimmer.

Beim Grillen, denkt man sich so als Anfänger, kann man ja grundsätzlich jetzt erstmal nicht so viel falsch machen. Wir haben einen Elektrogrill, auf dem Balkon ist nichts anderes möglich, den man einfach nur Einschalten muss und die Sache läuft. Aber außer Grillwürstchen, Grillsteaks und gegrilltem Gemüse ist uns nicht soviel Kreatives eingefallen. Und wenn man das an drei Wochenenden hintereinander hatte, ist es schon nicht mehr ganz so spektakulär.

Es dauerte nicht lange und wir stolperten über die Weber Grillakademie, die Kurse für Grillanfänger und -profis anbietet, in denen man lernt mit seinem Grillgerät richtig umzugehen. Also wurde kurzerhand gebucht. Wobei die Suche nach einem geeigneten Termin sich als gar nicht so einfach herausstellte. Diese Kurse sind ziemlich gefragt.

Für mich war sofort klar, dass der Gatte und ich da gemeinsam hingehen, ich will ja schließlich auch wissen, wie das neue Monstrum auf dem Balkon zu handhaben ist! Mit der Einstellung stand ich als weibliches Wesen allerdings allein auf weiter Flur. Ich hatte mir da vorher gar keine Gedanken gemacht, aber als der Tag da war und wir den Raum betraten, starrte ich in 19 große männliche Augenpaare und kam mir plötzlich ganz schön fehl am Platz vor. Huch! Nur einer jubelte sofort los: „Ach, ich hab ja die ganze Zeit gehofft, dass wenigstens eine Frau mit dabei ist. Da haben wir ja Glück gehabt!“ Die Männerhorde war dann letztendlich auch viel zutraulicher als es den ersten Anschein hatte…

papierflakes-Weber-Grillakademie-Steaks

Den Kurs kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich finde wir haben ordentlich was bekommen für unser Geld. Wir haben nicht nur viel gelernt, sondern auch den ganzen Nachmittag durchgeschlemmt! Getränke inklusive. Unsere Lehrer waren sehr unterhaltsam und hatten’s echt drauf. So macht das wirklich Spaß!

papierflakes-Weber-Grillkurs-Food

Fünf Dinge, die ich übers Grillen gelernt habe:

1. Man kann so gut wie alles grillen, man muss nur wissen wie.
Steaks & Würstchen sollte noch jeder hinbekommen. Sandwiches und Braten ist dann schon Stufe 2. Aber Salat & Nachtisch? Da musste erst mal drauf kommen.
Direkte Hitze, Indirekte Hitze, eine Kombination aus beidem? Und wenn ja, wie krieg ich dass dann genau hin auf meinem Grill? Der Klaus hatte auf alles die richtige Antwort. Und nen flotten Spruch gab’s gratis mit dazu!

2. Marinade findet der Grill nicht so toll!
Denn die verbrennt bei den hohen Temperaturen eh nur und legt sich dann schmierig auf den Rost, wo sie dann im Anschluss mit viel Rauch sorgfältig abgegrillt werden darf. Und danach heißt es dann Schrubben. Die Lösung für ein lecker gewürztes Stück Fleisch? Ein Rub aus selbst zusammengestellten Gewürzen. Den kann man kurz vorm Grillen aufs Fleisch geben oder gern auch ein paar Stunden vorher. Nix brennt oder wird schwarz und alles schmeckt deliziös.

3. Benutze Deinen gesunden Menschenverstand & sei experimentierfreudig.
Grillen ist kein Hexenwerk. Wer sich beim Kochen einigermaßen zu helfen weiß, bekommt das auch auf dem Grill gut hin. Manchmal muss man einfach nur ein bisschen sein Köpfchen einschalten. Zum Beispiel ist es nahezu schockierend logisch, dass man für bestimmtes Grillgut den Rost etwas fetten sollte. Beim Braten in der Pfanne benutzt man ja auch Öl oder Butter. Oder dass ein Braten nicht einfach auf direkte Hitze geknallt werden darf, dann endet er außen schwarz und innen roh. Und man wird als Grillmeister nicht so hektisch und fragt sich, das gute Stück ständig wendend, wie lange er denn noch braucht. Mit ein wenig logischem Denken, kann man sich an viele verschiedene Gerichte rantrauen. Und je mehr Erfolg man damit hat, desto mehr Spaß hat man auch am Testen von neuen Varianten.

4. Nutze die Resthitze.
Wenn Du den Grill eh schon auf Temperatur hast, dann mach doch auch die Beilagen und/oder den Nachtisch auf dem Grill. Zum Beispiel statt einer Schüssel voll Salat, den Salat ebenfalls angrillen. Zugegeben eine Idee auf die ich von alleine niemals gekommen wäre. Schmeckt aber lecker! Einfach halbieren, z.B. Romana-Salat, mit etwas Öl beträufeln und kurz auf der Schnittseite grillen.
Oder Nachtisch, den könnt Ihr mitsamt einer ofenfesten Form auch direkt auf der Grillhitze zubereiten. Es muss nicht immer alles auf dem Rost liegend gegrillt werden.

5. Übung macht den Meister!
Das gilt für’s Grillen genauso, wie für alles andere auch. Nur mit Übung weißt Du irgendwann aus dem Effeff wann Dein Steak medium oder durch ist. Je mehr Du ausprobiert hast, desto sicherer wirst Du und desto mehr Spaß macht es am Grill zu stehen!

papierflakes-Weber-Grillakademie-Urkunde

Und wir, wir sind beide total angefixt und üben grade was das Zeug hält! Und vielleicht gibts ja dann nächstes Jahr für uns noch einen Fortgeschrittenenkurs…

PS: Diesen Beitrag zu schreiben war grad richtig lustig, denn die Autokorrektur macht konsequent aus Grillkurs „Drillkurs“. :)

1 2 3 8